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Vermeidung von Schwarzarbeit - ein Compliance-Thema wird aktuell

von Stephan Gärtner

Berlin, 22. August 2017. Das Amtsgericht Osnabrück hat den faktischen Geschäftsführer eines Unternehmens u.a. wegen Schwarzlöhnen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Da deutsche Zollbeamte nun auch die Wach- und Sicherheitsunternehmen vermehrt kontrollieren, weist die Stanhope Partnerschaft von Rechtsanwälten auf die Möglichkeit hin, hier Compliance-Management-Systeme aufzusetzen.

Der Fall, der das Thema aktuell macht

Das Amtsgericht Osnabrück hat den faktischen Geschäftsführer eines Unternehmens der Fleischbranche wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 14 Fällen sowie Steuerhinterziehung in vier Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Die Vollstreckung der Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des mit dem Fall betrauten Hauptzollamts Osnabrück hervor.

Die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück hätten ermittelt, dass der Verurteilte Barauszahlungen von Schwarzlöhnen mit fingierten Zahlungen und Scheinrechnungen verschleiert und somit Sozialversicherungs- und Lohnsteuerbeiträge nicht abgeführt habe.

C-S-Compliance bei STANHOPE

Die Branchen Bau und Sicherheit müssen zahlreiche Regeln beachten. Das hat der oben geschilderte Fall deutlich gezeigt. Daher gehört zu unserem Kanzlei-Portfolio der Bereich "Construction and Security Compliance", kurz "C-S-Compliane". Hier beraten wir Unternehmer und Unternehmen aus den vorgenannten Branchen bei der Vermeidung derartiger Regelverstöße.

Verantwortlicher Partner: Yves Wiemann,
beachten Sie auch unser Impressum.

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