BL0G

Home / Blog

Braucht ein Coach eigentlich einen Coach?

von Stephan Gärtner

STANHOPE Fachgespräche: Diesmal mit Marina Diané

Berlin, 11. Mai 2017. Die Kanzlei STANHOPE Partnerschaft von Rechtsanwälten organisiert regelmäßig Fachgespräche in ihrem Räumen, die Themen betreffen, die nicht Gegenstand der STANHOPE-Rechtsberatung sind. Damit wollen wir für unsere Mandanten einen Mehrwert bieten und sie über vielfältige Themen informieren. Heute ist Herr Markus von Pescatore zu Gast. Er ist ein äußerst renommierter Berater und wurde u.a. als Top-Coach des Jahres 2016 von Xing und Focus ausgezeichnet. Er gehört zum bekannten Beraterhaus ActionCOACH. Auf dieses Gespräch haben wir uns schon lange gefreut.

STANHOPE: Guten Tag, Herr von Pescatore. Können Sie in einem Satz beschreiben, warum Ihre Kunden Sie bezahlen

Markus von Pescatore: Weil die meisten meiner Kunden nicht mehr 60-80 Stunden die Woche arbeiten wollen und nicht mehr davon abhängig sein wollen, dass deren Unternehmen nur dann läuft, wenn sie selber da sind. 

STANHOPE: Das ist in der Tat ein spannender Ansatz. Aber gehen wir ein wenig mehr ins Detail. Was kann ein ActionCOACH konkret für seine Kunden tun?

Markus von Pescatore: Als erstes geht es darum mehr Gewinne zu schaffen. Wenn ich mit meinem Unternehmen mehr Gewinne erziele lassen sich Prozesse und Systeme leichter aufbauen. Danach erstellen wir mit dem Unternehmer die Prozesse so, dass er nicht selber immer da sein muss. Anschließend beschäftigen wir uns damit, welche die richtigen Mitarbeiter sind und wie wir sie finden bzw. aussuchen. So kann er auch mal eine längere Zeit Urlaub machen oder sich wieder seinen Freizeiten wie Sport oder Musik oder Familie widmen.

STANHOPE: Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden Ergebnisse messen und erzielen?

Markus von Pescatore: Wir nutzen eine 5-Wege-Formel seit 1993. Mit dieser lässt sich messen, ob wir bessere Ergebnisse erzielen oder nicht.

STANHOPE: Herr von Pescatore, die Kanzlei STANHOPE ist auf den Compliance-Bereich spezialisiert. Wir ermitteln Risiken, bevor sie entstehen und unterstützen unsere Mandanten dabei, erst gar nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen. Darf man Ihr Geschäftsmodell dann als „Erfolgs-Compliance“ beschreiben?

Markus von Pescatore: Grundsätzlich schon. Die meisten Kunden kommen zu mir und sagen „ich verdiene schon €100.000 und mehr im Jahr. Mir geht es in erster Linie nicht darum mehr Geld zu verdienen. Ich möchte nicht immer die Person sein, die alles anschieben muss. Wenn ich nicht im Unternehmen bin funktioniert das Unternehmen höchstens 2-3 Wochen ohne mich. Urlaub ist daher beschränkt möglich und wenn ich ehrlich bin habe ich immer mein Handy oder Laptop dabei. Das möchte ich ändern“. Das heißt also, den meisten meiner Kunden geht es wirtschaftlich gut, aber die Zeit ist das größte Thema. 

STANHOPE: Braucht ein Coach eigentlich einen Coach?

Markus von Pescatore: Auf jeden Fall. Es geht nicht darum, dass man etwas weiß. Es geht darum, dass man etwas umsetzt. Ein Teil der Arbeit besteht darin jemanden zu haben, der einen an seine Grenzen bringt und fordert. Das funktioniert wie beim Sport. Ohne Trainer läuft jeder Sportler nun mal weniger Runden, obwohl er mehr kann. Spitzensportler, Spitzenunternehmer haben alle einen Coach. Sie wollen das beste aus sich herausholen.

STANHOPE: Was dürfen wir unseren Mandanten mit auf den Weg geben? Welche Botschaft wollen Sie hinterlassen?

Markus von Pescatore: Jeder sollte seinen Weg finden. Wichtig ist es, meiner Meinung nach, dass jeder glücklich wird. Die Sichtweisen verändern sich mit der Zeit und auch mit dem Alter. Wer heute alles selber machen möchte soll es machen. Vielleicht ändert sich dieser Gedanke eines Tages. Ich werde niemandem sagen, wie er sein Lebensmodell aufbauen sollte. Lassen Sie sich das auch nicht von anderen einreden. Diejenigen, die Interesse haben ein Unternehmen aufzubauen, dass auch OHNE sie läuft, können sich gerne bei mir melden.

Name: Markus von Pescatore

letzter gesehener Kinofilm: Plötzlich Papa

Unternehmen: Action Coach, Lietzenburger Straße 107, 10707 Berlin

Warum ich nicht Anwalt geworden bin: Dafür kann ich einfach keine Leidenschaft entwickeln ;-)

USP: Ein Unternehmen aufbauen, das ohne mich läuft

 

 

Zurück